Erstkommunion

Wie jedes Jahr begleiten wir die Kommunionkinder musikalisch auf dem Weg vom Pfarrheim zur St. Matthias Kirche.

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzuspielen.

 

Treffen ist am 28. April und am 05. Mai jeweils um 09:30 Uhr im Proberaum. Kleidung: schwarze Hose, weißes Hemd bzw. Bluse. Je nach Wetter auch mit Uniformjacke/-weste.

Danach gibt es die Möglichkeit, gemeinsam im Maud's zu frühstücken.

Klangfarben spielt für das Hospiz

Am Samstag, dem 30. März 2019, feierten am Wasserturm in Jügesheim rund 150 Menschen den ersten Spatenstich für das Hospiz für den Kreis Offenbach.

 

Musikalisch wurde das Fest vom Orchester Klangfarben begleitet. Klangfarben ist ein Orchester des Musikverein Nieder-Roden, das aus der Fusion der beiden Erwachsenenorchester Vielklang und Furios & Atemlos im November 2018 entstanden ist. Der Auftritt am Wasserturm, bei dem etwa 40 Musiker beteiligt waren, war einer der ersten des neuen Orchesters.

 

Zur Einstimmung wurde das Stück „Stalhimel“ von Alan Ferries gespielt, das herrlich mit dem blauen Himmel und dem schönen Wetter an diesem Tag korrespondierte. Zur Stimmung der Festgemeinde passte dann das zweite Stück, ein Medley von Amy Winehouse, das zu den Lieblingsstücken des Orchesters gehört.

 

An diesem Tag wurden 123.000 Euro für das Hospiz gespendet. Insgesamt wird das Projekt rund 3,6 Millionen Euro kosten, von denen bereits 1,5 Millionen Euro im Stiftungskapital vorhanden sind, wie der Rotary-Präsident verkünden konnte. Bereits seit 2014 setzt sich die Hospiz-Stiftung Rotary Rodgau für das Projekt Hospiz ein – ein Projekt, das im Kreis Offenbach bislang fehlt.

 

Zur Spendenübergabe wurde durch das Orchester Klangfarben das Stück „What a Wonderful World“ intoniert. „Wundervoll“ ist auch, dass schon so viele Spenden zusammengekommen sind. Beim ersten Spatenstich erklang dann die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven.

 

Zum Abschluss wurde der Marsch „Thunderbolt Peak“von Timothy Johnson zum Besten gegeben und die Gäste begaben sich zum Festzelt, wo das Restaurant Wolfschlucht  zu einem Umtrunk mit Häppchen einlud. 

Muttertagskonzert und Orchesterwettbewerb:

Üben für den großen Auftritt

Vom 29.-31.03.19 bereiteten sich die ca. 35 jungen Musiker der Orchester Team Tutti und Jugendorchester des Musikvereins Nieder-Roden auf das alljährliche Jugendkonzert vor.

Dazu wurde in der Jugendherberge Oberreifenberg fleißig am Konzertprogramm gearbeitet. Das Jugendorchester bereitet sich außerdem auf die Teilnahme an einem Wettbewerb vor.

Die Stückauswahl umfasst sowohl sinfonische Originalliteratur, wie auch Arrangements aus dem Pop-Rock-Bereich, wie etwa "21 Guns" und "Viva la Vida". Neben den Proben durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Beim gemeinsamen Spieleabend, dem Orientierungslauf und dem Filmeabend wurden neue Freundschaften geknüpft.

 

Wer sich vom Ergebnis überzeugen möchte, ist herzlich zum Muttertagskonzert am 12.05.19 um 15 Uhr im Bürgerhaus Nieder-Roden eingeladen.

Wer Interesse hat, bei einem der Orchester mitzuspielen, kann gerne in die Probe kommen. Die Orchester proben dienstags von 17:15-18:15 Uhr (Team Tutti) und von 18:30-20 Uhr (Jugendorchester) im Haus der Musik.

20 Jahre Rodgauer Blasmusik

Happy Birthday, liebe Blasmusiker

Nachdem der Verein im letzten Jahr seinen Hundertsten gefeiert hat, ist eines der Geburtstagskinder von 2019 die Rodgauer Blasmusik.

 

Schon seit 1999 widmen sich die Musiker der Pflege der traditionellen Blasmusik – und das mit ungebrochener Begeisterung. Die Musiker treffen sich jedes Jahr genauso oft zum Proben wie zum Auftritt, nämlich jeweils ungefähr zehn Mal. Dabei geben sie neben der traditionellen Musik auch Pop und Schlager zum Besten. Wichtig ist, dass man es kennt. Außerdem wird gesungen, meistens von Egon und Eva Roth, manchmal vom gesamten Orchester und gern auch mal von den Zuhörern. Kein Wunder, dass die Stimmung bei den Musikern und dem Publikum immer gut ist.

 

Hören kann man die Musiker, die im Schnitt übrigens 66 Jahre alt sind, auf den Rodgauer Stadtfesten, bei befreundeten Vereinen, auch mal bei einer Trauerfeier und regelmäßig auch überregional, wenn sie auf Konzertreise fahren.

 

Das Jubiläumsjahr begehen sie dementsprechend sowohl in der Heimat als auch auf Reise: Am 16. Juni werden sie um 15 Uhr beim Heimatverein in Nieder-Roden zu hören sein und am 04. August in Bad Ems im Kurpark. Dorthin reisen die Musiker nämlich in diesem Jahr.

 

Wer noch nicht mitspielt, von dem Konzept aber überzeugt ist, ist bei den Rodgauer Blasmusikern als Zuwachs gern gesehen. Sie freuen sich besonders über Verstärkung im Posaunen- und Tenorhorn-Satz. Ein Flötensatz existiert noch nicht, wird aber vermisst. Alle anderen Instrumentengruppen sind aber ebenso gern gesehen. Bisher kommt das Orchester aus allen Rodgauer Stadtteilen, aber auch aus Babenhausen, Harpertshausen, Sprendlingen, Langen, Heusenstamm und Zellhausen. Es ist also nicht nötig, Rodgauer zu sein, um zur Rodgauer Blasmusik zu gehören!

 

Neben neuen Musikern freuen sich die Organisatoren auch über Sponsoren für T-Shirts, Konzertreisen oder Instrumente. All das wird bisher aus eigener Tasche bezahlt und wäre ohne den großen Einsatz der Musiker gar nicht möglich.

 

Geprobt wird immer am zweiten Sonntag im Monat um 10 Uhr im Proberaum des Musikvereins. Weitere Fragen beantwortet gern Egon Roth (06106 2399535).

 

1918 - 2018:

100 Jahre Musikverein Nieder-Roden e.V.

2018 war ein besonderes Jahr für die Vereinsmitglieder des Musikverein Nieder-Roden, denn das 100-jährige Bestehen wurde mit verschiedenen Veranstaltungen das ganze Jahr hinweg gefeiert.

 

Wir bedanken uns bei allen Freunden und Helfern, die unser Jubiläumsjahr so rauschend mit uns gefeiert haben. Viele der Veranstaltungen werden wir so schnell nicht vergessen.

 

Wir freuen uns auf die nächsten 100 Jahre!

Gewaltig, monumental und überragend

... so titelte die Offenbach Post einen Bericht über das Festkonzert am 25.12.

 

Dem wollen wir noch einen Dank an die fleißigen Helfer hinzufügen, ohne die weder das Konzert noch die schöne und emotionale Verabschiedung von Jürgen K. Groh gelungen wäre.

 

Der Musikverein Nieder-Roden verabschiedet sich jetzt in die Weihnachtsferien und wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Zum Abschied von Jürgen K. Groh

Ein viertel Jahrhundert als Dirigent

25 Jahre sind eine lange Zeit. Viele Mitglieder des Musikvereins können nicht auf so viele Lebensjahre zurückblicken, wie Jürgen K. Groh die Musik und das Vereinsleben gestaltet hat.

Von 1990 bis 1995 wirkt er als Dirigent des Jugendorchesters, zunächst allein und später in Zusammenarbeit mit Steffen Reichenbach. Als Nachfolger von Oliver Chadik wird er 1998 Dirigent des Konzertorchesters. Und nun, 20 Jahre später, übergibt er das Amt an seine Nachfolgerin Marleen Martiny.

 

Gegen Ende jeder Probenphase für das alljährliche Weihnachtskonzert stellt Jürgen K. Groh sicher fest: „Das wird das beste Konzert, das wir je gegeben haben.“ Und der Weg dorthin ist nicht selbstverständlich. Die Auswahl der Musikstücke, Vorbereitung der Proben und die Planung eines Programms erfordern einen hohen Einsatz. Dabei setzt er jedes Jahr neue Akzente. Hier kommt ihm sein Studium in Erwachsenenbildung und seine internationale Vernetzung zu Gute. Gerne holt er sich für einen Workshop bekannte Komponisten dazu wie Rolf Rudin, Otto M. Schwarz sowie kurz vor dem diesjährigen Festkonzert den erfolgreichen Komponisten Thomas Doss. Das Orchester genießt die Abwechslung und die andere Sicht. 

Verkleidet als Franzose oder als Huhn, im Frack oder im schneeweißen Anzug erklärt er die Stücke, zeigt dem Publikum auf, worauf es achten muss und nimmt es mit auf den Weg, den das Orchester beschreitet. Tatsächlich hat Jürgen K. Groh auch diese andere Leidenschaft, die nicht nur für das Konzertorchester eine wahrhafte Bereicherung bedeutet. Seine Moderationen ziehen alle in den Bann und sind jedes Mal, mit einem Augenzwinkern, unterhaltsam. Die Hoffnungen sind groß, dass er diesen Part weiterhin wahrnehmen wird.

 

Nicht zuletzt unter Grohs Einfluss entfaltet das Konzertorchester nicht mehr nur zu Weihnachten seine konzertante Ambition. Das Kirchenkonzert, das Familienkonzert und vielfache Projektaufführungen kommen in den zwanzig Jahren dazu. Er schafft die Zusammenarbeit zur Kirchengemeinde St. Matthias, den Chören und Ensembles und den Grundschulen am Ort und gewinnt junge Menschen für die Musik. Groh bereitet das Orchester aber gleichermaßen sorgfältig auf unterhaltsamere Anlässe wie die Kerb, das Pfarrfest, das Konzert unter den Linden, Auftritte bei der Landesgartenschau oder dem Bundesmusikfest vor.

 

Wenn man die heutigen Musiker des Konzertorchesters fragt, was ihren Dirigenten auszeichnet, so sagen sie, es sei sein Wille zur Entwicklung. Immer gehe es darum, dass jeder etwas dazu lerne und das ganze Orchester langfristig einen Schritt voran mache. Mit passenden Moderationsmethoden gelingt es ihm, alle Musiker in die Bestimmung der musikalischen Richtung einzubinden. Sein Sinn für die Gemeinschaft und die Achtsamkeit im Umgang mit den einzelnen Menschen, die in ihrer Freizeit ihrer Leidenschaft nachgehen, hat entscheidend dazu beigetragen, dass das Orchester heute auf gehobenem Niveau gemeinsam musiziert.

Jürgen K. Groh und Marleen Martiny konnten in einer dreijährigen Zusammenarbeit im „Dirigententandem“ viel voneinander lernen. Für das Orchester vollzieht sich der Wechsel als weicher Übergang, mit allen Erfolgschancen eines Neubeginns.

 

Kurz vor dem Festkonzert am 25.12. im Bürgerhaus Nieder-Roden, dem Abschiedskonzert für Jürgen K. Groh, haben die Musiker und alle Mitglieder des Vereins ihrem Dirigenten ihre Dankbarkeit ausgedrückt, indem sie ihn zum Ehrendirigenten auszeichneten. Dass ihm nun langweilig wird, ist nicht zu befürchten. Der Kulturpreisträger gibt Seminare in Rhetorik mit dem Schwerpunkt Moderation, er schreibt Fachzeitschriftenartikel, er plant und dirigiert überregionale Projektorchester, er ist im internationalen Bläsermusikverband aktiv und spielt selbst in verschiedenen Ensembles. Sicher wird er uns demnächst mit einer Baskenmütze, einem Baguette unter dem Arm und einem Mikrofon in der Hand begegnen.