Gewaltig, monumental und überragend

... so titelte die Offenbach Post einen Bericht über das Festkonzert am 25.12.

 

Dem wollen wir noch einen Dank an die fleißigen Helfer hinzufügen, ohne die weder das Konzert noch die schöne und emotionale Verabschiedung von Jürgen K. Groh gelungen wäre.

 

Der Musikverein Nieder-Roden verabschiedet sich jetzt in die Weihnachtsferien und wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Zum Abschied von Jürgen K. Groh

Ein viertel Jahrhundert als Dirigent

25 Jahre sind eine lange Zeit. Viele Mitglieder des Musikvereins können nicht auf so viele Lebensjahre zurückblicken, wie Jürgen K. Groh die Musik und das Vereinsleben gestaltet hat.

Von 1990 bis 1995 wirkt er als Dirigent des Jugendorchesters, zunächst allein und später in Zusammenarbeit mit Steffen Reichenbach. Als Nachfolger von Oliver Chadik wird er 1998 Dirigent des Konzertorchesters. Und nun, 20 Jahre später, übergibt er das Amt an seine Nachfolgerin Marleen Martiny.

 

Gegen Ende jeder Probenphase für das alljährliche Weihnachtskonzert stellt Jürgen K. Groh sicher fest: „Das wird das beste Konzert, das wir je gegeben haben.“ Und der Weg dorthin ist nicht selbstverständlich. Die Auswahl der Musikstücke, Vorbereitung der Proben und die Planung eines Programms erfordern einen hohen Einsatz. Dabei setzt er jedes Jahr neue Akzente. Hier kommt ihm sein Studium in Erwachsenenbildung und seine internationale Vernetzung zu Gute. Gerne holt er sich für einen Workshop bekannte Komponisten dazu wie Rolf Rudin, Otto M. Schwarz sowie kurz vor dem diesjährigen Festkonzert den erfolgreichen Komponisten Thomas Doss. Das Orchester genießt die Abwechslung und die andere Sicht. 

Verkleidet als Franzose oder als Huhn, im Frack oder im schneeweißen Anzug erklärt er die Stücke, zeigt dem Publikum auf, worauf es achten muss und nimmt es mit auf den Weg, den das Orchester beschreitet. Tatsächlich hat Jürgen K. Groh auch diese andere Leidenschaft, die nicht nur für das Konzertorchester eine wahrhafte Bereicherung bedeutet. Seine Moderationen ziehen alle in den Bann und sind jedes Mal, mit einem Augenzwinkern, unterhaltsam. Die Hoffnungen sind groß, dass er diesen Part weiterhin wahrnehmen wird.

 

Nicht zuletzt unter Grohs Einfluss entfaltet das Konzertorchester nicht mehr nur zu Weihnachten seine konzertante Ambition. Das Kirchenkonzert, das Familienkonzert und vielfache Projektaufführungen kommen in den zwanzig Jahren dazu. Er schafft die Zusammenarbeit zur Kirchengemeinde St. Matthias, den Chören und Ensembles und den Grundschulen am Ort und gewinnt junge Menschen für die Musik. Groh bereitet das Orchester aber gleichermaßen sorgfältig auf unterhaltsamere Anlässe wie die Kerb, das Pfarrfest, das Konzert unter den Linden, Auftritte bei der Landesgartenschau oder dem Bundesmusikfest vor.

 

Wenn man die heutigen Musiker des Konzertorchesters fragt, was ihren Dirigenten auszeichnet, so sagen sie, es sei sein Wille zur Entwicklung. Immer gehe es darum, dass jeder etwas dazu lerne und das ganze Orchester langfristig einen Schritt voran mache. Mit passenden Moderationsmethoden gelingt es ihm, alle Musiker in die Bestimmung der musikalischen Richtung einzubinden. Sein Sinn für die Gemeinschaft und die Achtsamkeit im Umgang mit den einzelnen Menschen, die in ihrer Freizeit ihrer Leidenschaft nachgehen, hat entscheidend dazu beigetragen, dass das Orchester heute auf gehobenem Niveau gemeinsam musiziert.

Jürgen K. Groh und Marleen Martiny konnten in einer dreijährigen Zusammenarbeit im „Dirigententandem“ viel voneinander lernen. Für das Orchester vollzieht sich der Wechsel als weicher Übergang, mit allen Erfolgschancen eines Neubeginns.

 

Kurz vor dem Festkonzert am 25.12. im Bürgerhaus Nieder-Roden, dem Abschiedskonzert für Jürgen K. Groh, haben die Musiker und alle Mitglieder des Vereins ihrem Dirigenten ihre Dankbarkeit ausgedrückt, indem sie ihn zum Ehrendirigenten auszeichneten. Dass ihm nun langweilig wird, ist nicht zu befürchten. Der Kulturpreisträger gibt Seminare in Rhetorik mit dem Schwerpunkt Moderation, er schreibt Fachzeitschriftenartikel, er plant und dirigiert überregionale Projektorchester, er ist im internationalen Bläsermusikverband aktiv und spielt selbst in verschiedenen Ensembles. Sicher wird er uns demnächst mit einer Baskenmütze, einem Baguette unter dem Arm und einem Mikrofon in der Hand begegnen.

Festliche Musik auf dem Adventsmarkt Nieder-Roden

Am Samstag, dem 8. Dezember, hat das frisch fusionierte Orchester „Klangfarben“ des Vereins den Adventsmarkt um die St. Matthias Kirche in Nieder-Roden musikalisch gestaltet. Die Musiker trotzten Regen und Wind mit englischen und deutschen Weihnachtsliedern und sorgten für eine festliche Atmosphäre auf dem gut besuchten Adventsmarkt. Trotz des Wetters hatten sich große und kleine Zuhörer eingefunden, auch wenn die Kleinen nach einer Weile verständlicherweise durch den Nikolaus abgelenkt waren. Bürgermeister Jürgen Hofmann und Stadtrat Michael Schüßler unterstützten durch eine Ansprache das Orchester, das sich gerade erst als Fusion der beiden Erwachsenen-Anfängerorchester „Vielklang“ und „Furios und Atemlos“ gebildet hat. 

 

Wem die Musik gefallen hat, der konnte auf dem Adventsmarkt am Stand des Arbeitskreises für Heimatkunde auch Karten für das Festkonzert des Musikvereins am 25.12. im Bürgerhaus Nieder-Roden erwerben. Dort werden das Jugendorchester und das Konzertorchester, Letzteres zum letzten Mal unter der Leitung von Jürgen K. Groh, zu hören sein. Wer auf dem Adventsmarkt noch nicht zugegriffen hat, kann Karten auch noch bei allen Musikern erwerben oder – nach telefonischer Vorbestellung – bei Christian Weiland (06106 – 7 64 80), Else Knaf (06106 – 7 15 25) oder Heinz Reichenbach (06106 – 73 32 83).

Das Konzertorchester probt mit Thomas Doss

Zum 100. Geburtstag machte der Musikverein Nieder-Roden seinem Konzertorchester ein besonderes Geschenk: Einen Probentag mit Thomas Doss. Der Österreicher (*1966) ist der Komponist zweier Kompositionen, die vom Konzertorchester beim diesjährigen Festkonzert am 25.12.2018 im Bürgerhaus Nieder-Roden präsentiert werden. Auch das Jugendorchester wird die beiden Stücke Clockwork und Storia Montana von ihm vortragen. Viele der jugendlichen Musiker waren zur öffentlichen Probe erschienen und freuten sich, den Komponisten persönlich kennenzulernen und mit ihm auch über die beiden Stücke zu sprechen, die sie von ihm spielen.

 

Für das Konzertorchester und Doss selbst startete der Tag anders als geplant: Aufgrund einer Eisfläche auf der Startbahn in Linz, der Heimatstadt von Doss, konnte der Workshop erst 1,5 Stunden später starten als geplant. Diese Zeit wurde aber später durch intensive Proben wieder wettgemacht. Sie starteten mit Terra Mystica, einem anspruchsvollen, aber heimatverbundenen Stück. Besonders hinsichtlich des Tempos holte Doss alles aus den Musikern heraus. Besonderen Wert legte er auf das Zusammenspiel und die Intonation, also wie gut die Töne zueinander stimmen.

 

Die offene und freundliche Art des Dirigenten und Komponisten Thomas Doss, der allen sogleich das „Du“ anbot, nahm die Scheu vor einer solchen Berühmtheit zu spielen, schnell, sodass sich alle wohlfühlten. Auch das zweite Stück, Green Hills Fantasy, wurde genau unter die Lupe genommen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Musiker von den Detailproben, denn Doss ging immer erst dann zur nächsten Stelle weiter, wenn das Orchester die vorherige optimal gespielt hatte. Bei Suppe, Würstchen, Kaffee und Kuchen erholten sich die Musiker und der Komponist zwischendurch und machten es so zu einem gelungenen ersten Adventssamstag.

 

Das Ergebnis kann man beim Festkonzert am ersten Weihnachtsfeiertag um 19 Uhr im Bürgerhaus Nieder-Roden hören. Wer sich hier noch Karten sichern will, kann das beim Nieder-Röder Adventsmarkt um die Kirche am 08. und 09. Dezember am Stand des Heimatvereins (offiziell "Arbeitskreis für Heimatkunde Nieder-Roden e.V.") tun oder - nach telefonischer Vorbestellung - bei Else Knaf (06106 - 7 15 25), Heinz Reichenbach (06106 - 73 32 83) und Christian Weiland (06106 - 7 64 80).

Musikverein stiftet 20.000 Euro an den Rotary Club Rodgau

v.l.n.r.: Christian Weiland, Susanne Schlensog, Else Knaf, Lothar Mark, Michael Römer, Angela Groh, Herbert Sahm
v.l.n.r.: Christian Weiland, Susanne Schlensog, Else Knaf, Lothar Mark, Michael Römer, Angela Groh, Herbert Sahm

Dem neuen rotarischen Präsidenten, Michael Römer, konnten wir als Verein kurz nach seiner Amtseinführung eine Freude machen. Wir überreichten die Ausschüttung, die das Konzert der Big Band der Bundeswehr ergeben hatte. Dieses großartige Konzert veranstalteten wir im Bürgerhaus Nieder-Roden. Der Erfolg war sicher auch dem Bandleader Timor Oliver Chadik aus Nieder-Roden zu verdanken, der seine Wurzeln im Musikverein hat.

 

Bereits Wochen vorher waren die 900 Karten des Konzerts restlos ausverkauft. Auflagen des Brand- und Katastrophenschutzes verhinderten mehr Erlöse. Else Knaf berichtete nun anlässlich der Scheckübergabe von nervenaufreibenden Vorbereitungen und den Kosten, die bei so einer Veranstaltung kein Limit kennen. Dass am Tag der Veranstaltung die Turnhalle plötzlich kleiner wurde und Stühle umgestellt werden mussten, trübte die Festtagsstimmung aber nur kurzzeitig. Die Begeisterung über die Big Band Performance überwog bei weitem.

 

Der überzeugenden Leistung und dem lobenswerten Engagement von allen Mitgliedern ist es zu verdanken, dass in der Folge der Festwochen zusätzliche Spenden von Freunden und Gönnern des Musikvereins eingingen. Diese haben dafür gesorgt, dass der Vorstand nun das Füllhorn ausschütten und 20.000 Euro an die Hospiz Stiftung überreichen konnte.

 

Das übertraf bei weitem die Vorstellungen des Schatzmeisters der Hospiz Stiftung Herbert Sahm, der sich bedankte und zugleich bekannt gab, dass das Stiftungskapital mit dieser Dotierung 1.150.000 Euro erreicht hat. Das Einsammeln des Stiftungskapitals läuft wie am Schnürchen, so der Schatzmeister. Gleichwohl soll mit den Anstrengungen nicht nachgelassen werden, weitere Beträge zu akquirieren. Immerhin ist das Ziel, zum Jahresende 1.500.000 Euro Stiftungskapital zu erreichen, noch ein großes Stück entfernt.

 

Wir bieten uns im Rahmen unserer Jugendarbeit als Partner für den Rotary Jugendaustausch an, bei dem Jugendliche für 6 Wochen oder für ein Jahr im Austausch in insgesamt 28 Länder geschickt werden können. Derzeit laufen Programme für einen langfristigen und zwei kurzfristige Austausche.

 

Rotary Präsident Michael Römer gab zugleich die Marschrichtung des Rotary Clubs für die nächsten Monate bekannt: Eine Baugenehmigung erwartet er bis zum letzten Quartal, der Spatenstich soll im Frühjahr durchgeführt werden.

Versammlung von Hundertjährigen

Noch mehr Fotos findet man im internen Bereich (Klick aufs Bild)!
Noch mehr Fotos findet man im internen Bereich (Klick aufs Bild)!

Am Donnerstag, 14. November, fand unsere Mitgliederversammlung des Jubiläumsjahres statt.

 

Gemeinsam blickten wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem beispielsweise das Konzert der Big Band der Bundeswehr im April stattfand oder zuletzt im November das Konzert „Farbtöne“ der Orchester Vielklang und Furios & Atemlos veranstaltet wurde – inklusive Ausstellung und Versteigerung von ganz besonderen „Farbtönen“, deren Erlös der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau zugute kam.

 

Die Dirigenten berichteten unter anderem darüber, dass die älteste Generation des Musikvereins in der „Rodgauer Blasmusik“ ganz ohne Schwierigkeiten in der Besetzung ihrem Hobby, der volkstümlichen Blasmusik, nachgeht, dass aber die Anfänger- und Jugendorchester dringend auf der Suche nach Verstärkung sind. Die beiden Erwachsenen-Anfängerorchester „Vielklang“ und „Furios & Atemlos“ sind seit ihrem Jahreskonzert „verheiratet“ und sind nun ein großes gemeinsames Projekt mit zwei Dirigentinnen und zwei Probenterminen.

 

Die Mitgliederversammlung und auch der Hessische Musikverband (HMV) ließen es sich nicht nehmen, verdiente Vereinsmitglieder für ihre aktive Vereinsmitgliedschaft als Musiker/in oder als Dirigent zu ehren. Besonders hervorzuheben sind Dieter Schüler, der für 60jährige aktive Vereinsmitgliedschaft geehrt wurde sowie Jürgen Groh, der für 25jährige Dirigententätigkeit im Verein geehrt wurde. Zu diesem Zweck reiste Kerstin Aßmann-Schulz, die Bezirksvorsitzende vom Bezirk Main des HMV, an, um im Namen des HMV und der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände die Ehrungen auszusprechen.

 

In das zweite Jahrhundert starten wir nun mit einigen personellen Änderungen. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt. Der geschäftsführende Vorstand besteht nun aus den „erfahrenen“ Vorstandsmitgliedern Christian Weiland und Susanne Schlensog sowie den „Neulingen“ Stefan Rebmann, Isabel Sindern und Nadja Neckermann. Letztere ersetzen die langjährigen Vorstandsmitglieder Else Knaf, Angela Groh und Angelika Schäfer, die mit herzlichem Dank in den Vorstands-Ruhestand entlassen wurden. Mit Angela Groh, Else Knaf und Heinz Reichenbach ist nun der Ehrenvorstand des Musikvereins um drei Köpfe gewachsen. In Anerkennung ihrer langjährigen Arbeit wurden Angela Groh und Heinz Reichenbach außerdem die Titel „Ehrenjugendvertreterin“ und „Ehrenvergnügungsausschussvorsitzender“ verliehen.

 

Nun steht in dem Jubiläumsjahr 2018 noch die offene Probe des Konzertorchesters mit Thomas Doss am 1. Dezember um 14 Uhr im Bürgerhaus Nieder-Roden an. Zuhörer/innen sind hier gern gesehen. Der Eintritt ist frei! Den Jahresabschluss bildet dann das Festkonzert am 25.12. im Bürgerhaus Nieder-Roden. Es wird das letzte mit Jürgen Groh als Dirigent des Konzertorchesters sein. Wer hier noch Karten für sich – oder auch als Weihnachtsgeschenk – sichern möchte, kann das bei allen Musikern tun. Außerdem sind die Karten nach telefonischer Vorbestellung bei Else Knaf (06106 - 7 15 25), Heinz Reichenbach (06106 - 73 32 83) und Christian Weiland (06106 - 7 64 80) erhältlich.

 

Mittwoch, 14. November, 19 Uhr im Probenraum:

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

Am Mittwoch, dem 14.11.2018, findet unsere Mitgliederversammlung statt. Beginn ist um 19 Uhr, Veranstaltungsort der Probenraum im Haus der Musik, Ober-Rodener Straße 47, in Nieder-Roden.


Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

 

  1. Begrüßung
  2. Rückblick über die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr
  3. Berichte 
  4. Kassenbericht
  5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands
  6. Datenschutzgrundverordnung
  7. Ehrungen
  8. Anträge von Mitgliedern
  9. Vorstandswahlen
  10. Ausblick (Konzertreise 2019)
  11. Sonstiges

 

Die Einladung erfolgt satzungsgemäß über die Presse sowie die Vereinshomepage.
Der Vorstand freut sich über zahlreiches Erscheinen der Mitglieder; auch Eltern von noch nicht stimmberechtigten Jugendlichen sind herzlich willkommen. 

Alle Jahre wieder ...

Jugendorchester bereitet sich aufs Festkonzert vor

Um sich auf das Weihnachtskonzert im Jubiläumjahr vorzubereiten, ist das Jugendorchester in diesem Jahr in die Nähe von Büdingen gefahren. Die hügelige Umgebung bot beste Voraussetzungen um sich dem Werk von Thomas Doss „Storia Montana“ zu widmen.

 

Natürlich standen neben vielen Proben auch die spielerischen Aktivitäten im Vordergrund. So entdeckte das Jugendorchester in Spielen die Geschichte der „West Side Story“. Die Teams „Jets“ und „Sharks“ hatten keinen einfachen Kampf an diesem Wochenende. Doch konnte sich das Jugendorchester, wie auch musikalisch im Medley der „West Side Story“ ganz „Cool“ wieder vereinen.

 

Nach den spaßigen Spieleabenden war mit dem Stück „Clockwork“ von Thomas Doss das Aufstehen kein Problem.

 

Auch die verschiedenen Wetterlagen des Wolkenmannes „Cloud(iu)s“ von Thiemo Kraas taten der Stimmung keinen Abbruch und sorgten für ein paar sonnige Momente in herbstlicher Umgebung.

 

Das Jugendorchester freut sich nun auf die letzte Etappe der Vorbereitung für das Weihnachtskonzert am 25.12.2018 und wünscht allen jetzt schon eine schöne und entspannte Vorweihnachtszeit!

 

Apropos: Ein beliebtes Weihnachtsgeschenk sind Konzertkarten, die zum Preis von 11 Euro bei allen MVN-Musikern erworben werden können oder nach telefonischer Vorbestellung bei Else Knaf (06106 - 7 15 25), Heinz Reichenbach (06106 - 73 32 83) und Christian Weiland (06106 - 7 64 80).

Auch die Offenbach Post titelt:

"Erwartungen übertroffen"

Der intensive "Farbtöne"-Konzertabend war ein Sinnesgenuss für Zuhörer und Beteiligte. Mit der erzielten Spendensumme von 3000 Euro wurden alle Erwartungen übertroffen.

Der Verein dankt den Spendern, allen beteiligten Künstlern und Helfern des Abends!

Farbtöne:

Eine musikalische Farbreise mit außergewöhnlichen Höhepunkten

Die beiden Erwachsenen-Anfängerorchester des Musikvereins Nieder-Roden Vielklang sowie Furios & Atemlos veranstalten ihr diesjähriges Konzert am 10. November unter dem Motto „Farbtöne“.

Das Konzert steht damit, wie bereits in den letzten Jahren, unter einem konkreten Thema, das die beiden Orchester musikalisch zu Gehör bringen wollen. Nach unterschiedlichen Themen der letzten Jahre wie „Essen“, „Energie“, Disco“ oder „Schreinerei“ stehen in diesem Jahr die Farben und die Malerei im Mittelpunkt der musikalischen Reise.

Neben bekannten Werken wie die „Bilder einer Ausstellung“ oder der „Rhapsody in Blue“ stehen auch aktuelle Werke für symphonische Bläsermusik wie „Lightspeed“ oder „Yellow“ auf dem Programm der beiden Orchester. 


Zum diesjährigen Konzert werden verschiedene Gäste einige Höhepunkte zum Programm beitragen:
So konnten die Schüler des Fachbereichs Kunst der Oswald-von-Nell-Breuning Schule in Rödermark dafür gewonnen werden, in einem Kunstprojekt Bilder zu der Musik zu malen, die an diesem Abend zum Vortrag kommen wird. Die etwa 40 Kunstwerke werden während des Konzerts ausgestellt und parallel zum musikalischen Vortrag zu sehen sein.
Außerdem wird der junge Rodgauer Musiker Dario Schüler mit einem Trio eine Eigenkomposition zu Gehör bringen, die er im Rahmen seiner Abiturprüfung als musikalische Interpretation eines Gemäldes von Wassily Kandinsky komponierte. 
Schließlich erwartet die Besucher ein weiterer Höhepunkt an diesem Abend: Im Mittelpunkt steht dabei ein zeitgenössisches Musikstück des renommierten Komponisten Rolf Rudin mit dem Titel „Geheimnisvoller Ort – nach einem ungemalten Bild von Paul Klee“. Dieses sehr moderne Werk für symphonische Bläsermusik werden die beiden Orchester zunächst gemeinsam zum Vortrag bringen. Da es sich bei diesem Stück um ein „nicht gemaltes Bild“ handelt, hatten die Musiker die Idee, den bekannten
Künstler und Rodgauer Kulturpreisträger Jens Joneleit zu beauftragen, dem
„Geheimnisvollen Ort“ nachzuspüren und diesen auf die Leinwand zu bringen.

 

Auf dem Bild hält Rolf Rudin die Partitur seines Werks "Geheimnisvoller Ort", daneben sieht man Dirigentin Andrea Hunkel, den Maler Jens Joneleit, Lothar Mark von der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau und rechts Dirigentin Angela Groh
Auf dem Bild hält Rolf Rudin die Partitur seines Werks "Geheimnisvoller Ort", daneben sieht man Dirigentin Andrea Hunkel, den Maler Jens Joneleit, Lothar Mark von der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau und rechts Dirigentin Angela Groh

 

Um im 100-sten Jubiläumsjahr des Musikvereins ein weiteres Dankeschön an die Rodgauer Bürger zum Ausdruck zu bringen, wird dieses Bild im Anschluss des musikalischen Vortrags in einer Auktion unter den anwesenden Gästen zum Höchstpreis versteigert. Der daraus resultierende Veräußerungserlös soll dann der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau zufließen.
Um das Thema der Farbtöne den Besuchern auch vor und nach dem Konzert zu vermitteln, werden weitere Rodgauer Künstler unter der Führung von Gerd Steinle ihre Bilder und Skulpturen im Bürgerhaus Nieder-Roden zur Schau stellen.


Für die Besucher des Konzerts verspricht die musikalische und künstlerische Reise dieses Abends ein abwechslungsreicher Ausflug in die Ton- und Farbwelt zu werden, auf den man sich freuen kann. Und vielleicht kommt ja einer der Besucher an diesem Abend mit einem frisch ersteigerten Gemälde nach Hause...

 

Gute Stimmung im Mossautal

Furios & Atemlos auf Probenwochenende

Furios & Atemlos laden gemeinsam mit dem Orchester Vielklang am Samstag, dem 10. November um 19 Uhr, zum Konzert ins Bürgerhaus Nieder-Roden.

 

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen in Form intensiver Proben.
Da sich hierzu Probenwochenenden fern des heimischen Probenraums bestens bewährt haben, waren an einem schönen Septemberwochenende die 25 MusikerInnen in Güttersbach im Mossautal. Dort konnte konzentriert in Gemeinschafts- und Satzproben gearbeitet werden und das gute Wetter lud in den Pausen zum Durchschnaufen und Luft-Auftanken ein.

Gemeinsam wurde auch der Ablauf des Konzerts mit weiteren Künstlern geplant, was bei den Musikern die Vorfreude auf den Abend größer machte.

 

Wer dabei sein will, kann an der Abendkasse (Einlass ab 18 Uhr) Karten zum Preis von 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Schüler erwerben.

Bereits jetzt ist der telefonische Vorverkauf über Monika Fey, Tel. 06106 - 7 91 88, möglich.

4. Kerblounge und auch sonst volles Programm:

Musik zur Kerb in Scheune und Hof

Musikalischer Sonntag auf der Landesgartenschau Bad Schwalbach

Einen musikalischen Sonntagsausflug unternahmen am 10. Juni die Musiker des Konzertorchesters nach Bad Schwalbach.
Dort fand - im Rahmen der Landesgartenschau - das Landesmusikfest des HMV statt. Die Anreise mit dem Bus wurde für ein gemeinsames Picknick auf einem 'wildromantischen Autoparkplatz' unterbrochen. In der Kurstadt angekommen wurde dann auf einer Aktionsbühne inmitten des parkartig angelegten Röthelbachtals ein Freiluftkonzert mit Unterhaltungsmusik gegeben, dirigiert und moderiert von Marleen Martiny. Da der Verein für Heimatkunde Nieder-Roden den Tag ebenfalls für seinen Ausflug genutzt hatte, konnte man so auch vor heimischem Publikum spielen. Der weitere Tag lud zum Flanieren in den Anlagen entlang der Täler um das Kurhaus ein; am frühen Abend kehrten die Musiker und ihre Begleiter noch gemeinsam in einem netten Lokal ein und ließen den Tag so kulinarisch ausklingen.

5. Juni ab 17 Uhr:

Tag der offenen Tür mit Instrumentenkarussell

Jugendkonzert zum 100-jährigen Vereinsjubiläum

"Das unglaubliche JA!-Hundert"

Die Kinder und Jugendlichen des Vereins hatten am 6. Mai zum diesjährigen Jugendkonzert ins Bürgerhaus Nieder-Roden eingelanden.

 

Im Jahr des 100-jährigen Vereinsjubiläums zeigten die Nachwuchsmusiker von Team Tutti und dem Jugendorchester an ihren Blasinstrumenten, dass sich Spaß und Können nicht ausschließen; haben doch einige erst vor wenigen Tagen ihr Musik-Leistungsabzeichen in Bronze erworben.
Folgende Stücke haben Marleen Martiny und Philipp Koser mit den Jugendlichen vom Team Tutti eingeübt: Rangers Rock, The Best of Queen, Dr. Rockenstein und Hand Clap.
Das Jugendorchester hatte sich unter der Leitung von Christian Ott auf folgende Werke vorbereitet: The Incredibles, Guardians of the Galaxy, Ant Man, Skyfall und Bodypercussion.

Da die Zuschauer es wollten, gab es den Cup Song als gemeinsame Zugabe -  für Ohren und die Augen.
In der Pause wurden wie gewohnt Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreie Getränke zur Stärkung und Erfrischung angeboten. Die dabei eingenommenen Spenden werden der Jugendarbeit zugute kommen.

Die jungen Musiker, ihre Dirigenten und der Vereinsvorstand danken für den Besuch und die Unterstützung. Ein herzlicher Dank geht an alle Helfer!

 

Glückwünsche zur bestandenen D1-Prüfung!

Am Sonntag, dem 22. April, haben nach einem dreimonatigen Vorbereitungslehrgang viele junge Musiker ihr Leistungsabzeichen in Bronze - D1 genannt - erlangen können.  Neben Mitgliedern aus unserem Verein waren weitere vom Musikverein Münster dabei sowie mit Dario Schüler ein Prüfling, der D2, also das Musikerleistungsabzeichen in Silber, ablegte.
Am Lehrgang selbst hatten fast 30 Musici teilgenommen; aber von Anfang an stand fest, dass einige den Kurs ohne Prüfung besuchen wollten.

 

Am Prüfungstag waren die Teilnehmer von 9.30 Uhr bis etwa 14.30 Uhr eingespannt, wobei drei Prüfer alle Hände voll zu tun hatten: zunächst wurde etwa eine Stunde lang das theoretische Wissen sowie auch die Rhythmik- und Gehörfähigkeiten getestet und bewertet. Es waren Intervalle zu erkennen, die auf dem Klavier vorgespielt wurden und anhand eines Rhythmusdiktates wurde die rhythmische Auffassungsgabe überprüft. Danach waren die Tests auszuwerten und von jedem Einzelnen wurde ein Vorspiel verlangt, in dem Tonleitern nach Vorgabe der Prüfer, eine chromatische Tonleiter, drei Pflichtstücke und ein Selbstwahlstück vorgetragen werden mussten. Auch die Schlagzeuger hatten sich mit Tonleitern zu beschäftigen und haben diese neben den Übungen am Set auch auf dem Klavier vorgetragen.

Die Ausbilder Andrea Hunkel und Stefan Eyßen freut es sehr, dass ihre Schützlinge die Aufgaben ganz hervorragend meistern konnten. Schließlich kam in den Kursen auch der Spaß nie zu kurz - aber: Prüfung ist Prüfung, und die Aufregung war teilweise recht groß ... Auch an dieser Stelle möchten sie sich nochmals für die schöne Zeit bedanken, das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das tolle Abschneiden in der Prüfung. So wurde gemeinsam ein wichtiger Beitrag zur Förderung bzw. dem Erhalt eines musikalisch hohen Niveaus im Musikverein Nieder-Roden geleistet.

 

Folgende Prüfungsteilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge) konnten ihre bronzenen Leistungsabzeichen und das Leistungsheft des Hessischen Musikverbandes entgegen nehmen:

Albert Döring, Lukas Döring, Marco Fey, Monika Fey, Selma Fey, Tim Lennard Grave, Johannes Jörg, Oskar Kotzan, Juliane Langer, Heike Marxkors, Alexander Nagel, Julia Marie Nagel, Laura Nagel, Petra Röcken, Alicia Schlensog, Viola Schlensog und Heike Weiland.

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Fastnachtsumzug in Jügesheim 2018

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