1. Platz für das Jugendorchester beim Orchesterwettbewerb

Sie kamen, sahen und siegten

Das Jugendorchester blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück: Beim 6. Hessischen Wettbewerb für Jugendblasorchester erreichte das Orchester mit 90,8 Punkten den ersten Platz in seiner Kategorie! Dabei handelte es sich um die Kategorie der Musiker und Musikerinnen bis 19 Jahre.

 

Die 19 Jugendlichen stellten sich gemeinsam der Herausforderung, die von der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Musikverbände und der Landesmusikjugend Hessen e.V. im Rahmen des Hessentages in Bad Hersfeld organisiert wurde. Als kleinstes Orchester traten sie gegen eine riesige Konkurrenz an – andere Orchester waren mit bis zu 60 Jugendlichen besetzt.

 

Dennoch überzeugte unsere Jugend die Jury mit dem Pflichtstück "Celebration and Song" von Robert Sheldon sowie dem Selbstwahlstück "Break Up!" von Thomas Asanger und wurden als bestes Orchester in seiner Altersgruppe ausgezeichnet.

 

Das wird natürlich gefeiert. Der Verein lädt seine erfolgreiche Jugend zum Sommerfest mit Grill und O-Saft ein und gratuliert ganz herzlich zu dem tollen Ergebnis!

Musik im Museumshof

16.06.2019

Am Sonntag, den 16. Juli 2019 gibt es wieder „Musik im Museumshof“ beim Heimatmuseum Nieder-Roden, diesmal mit der Rodgauer Blasmusik. Los geht es um 16 Uhr, für Kaffee und selbst gebackene Kuchen sorgt der "Arbeitskreis für Heimatkunde Nieder-Roden".

 

Die Rodgauer Blasmusik startet mit dem Auftritt ihr Jubiläum des 20jährigen Bestehens.

 

Im Heimatverein gibt es neben dem Hörvergnügen auch etwas zu sehen: Die Jahresausstellung 2019 beschäftigt sich mit der 50jährigen Geschichte der evangelischen Gemeinde in Nieder-Roden. Die nächste Öffnung (dann aber ohne Musik) ist schon am 20.04. (Fronleichnam) nach Ende der Fronleichnamsprozession der katholischen Kirchengemeinde.

Konzertreise zum Deutschen Musikfest

30.05.-02.06.2019 in Osnabrück

Das 6. Deutsche Musikfest fand dieses Jahr vom 30.5.-02.06.2019 in Osnabrück statt. Da dieses besondere Musikereignis nur alle sechs Jahre stattfindet, wollte auch das Konzertorchester aktiv daran teilnehmen und machte sich mit 35 MusikerInnen und seiner Dirigentin Marleen Martiny am 30.5. in einem Reisebus auf den Weg nach Niedersachsen.

 

Vier Tage lang war Osnabrück Treffpunkt für rund 150.000 BlasmusikerInnen aus ganz Deutschland. 450 Konzerte fanden auf den Plätzen der Innenstadt, sowie in den Schulen, Kirchen und Konzertsälen Osnabrücks statt. Die Nieder-Röder erkundeten gleich am Ankunftstag die Friedensstadt Osnabrück und lernten viel über den Westfälischen Frieden, der 1648 in Osnabrück und Münster verhandelt wurde, sowie über die Musiker, die die Stadt hervorgebracht hat. 

Am Samstag in der Mittagszeit spielte das Orchester aus Nieder-Roden in der Osnabrücker Fußgängerzone ein einstündiges Konzert mit Unterhaltungsmusik. 

 

Ansonsten stellte sich jeder sein Programm nach eigenem Interesse zusammen. Von morgens um 9.00 Uhr bis abends um 23.00 Uhr konnte man sich unterschiedlichste Musik anhören. Das Programm war vielfältig und reichte von Polka über Samba und Pop bis hin zu sinfonischer und geistlicher Bläsermusik. Teilgenommen haben unterschiedliche Gruppierungen: Orchester aus Musikvereinen, Auswahlorchester, Bläserklassen oder Spielmannszüge aber auch professionelle Orchester wie die Sächsische Bläserphilharmonie, die Bigband der Bundeswehr oder das Bayerische Polizeiorchester.

 

Zu den Höhepunkten gehörten auf jeden Fall die Herr der Ringe Nacht mit der deutsche Erstaufführung der 5. Sinfonie „Rückkehr nach Mittelerde“ von Johan de Meij mit dem Landesblasorchester Baden-Württemberg oder das Galakonzert mit dem Bayerischen Polizeiorchester mit dem Konzert Nr. 2 für Tuba und symphonisches Blasorchester von Jörg Duda. Der Solist war der Tubist und Musikkabarettist Andreas Martin Hofreiter, ein außergewöhnlicher Musiker, der das Publikum mit seinem virtuosen Tubakonzert, das er barfuß darbot, beeindruckte und mit seinen Anekdoten aus dem Leben eines Tubisten zum Lachen brachte. 

 

Nach vier Tagen sind alle reich an Anregungen und Hörerlebnissen nach Hause gefahren und mit der Gewissheit, dass ein Leben ohne Musik nur halb so schön wäre!

Pfingstsonntag auf dem Hessentag

Zur Tradition des Musikvereins Nieder-Roden gehört es, alle zwei Jahre beim Hessentag dabei zu sein.

So holte auch dieses Jahr am Pfingstsonntag, dem 09.06.2019, ein Bus der „Schau ins Land“ Linie das Orchester Klangfarben vom Haus der Musik ab, um zum Hessentag nach Bad Hersfeld zu fahren. Dabei waren auch einige Musiker aus dem Konzertorchester.

Bei sommerlichem Wetter legte die Gruppe auf halber Strecke eine Frühstückspause ein. Tische wurden aufgestellt und ein jeder packte Brötchen, Obst, Fingerfood, Kuchen und andere Leckereien aus.

 

In Bad Hersfeld kam die Gruppe um 11.30 Uhr an und musste dann noch ein Stück zu Fuß gehen. Das Schlagwerk  wurde auf einen Bollerwagen geladen, die Tuba rollte hinterher und bald waren alle am alten Rathaus in Bad Hersfeld, wo der Auftritt stattfinden sollte. Vorher und nachher spielten am gleichen Ort noch weitere Blasorchester und Spielmannszüge aus Hessen. In den kühlen Katakomben des Rathauses durften die Musiker erst mal ihre Instrumente lagern. So hatten alle noch Zeit, um sich auf dem Hessentag umzuschauen. Man konnte sich auf dem Riesenrad amüsieren, in einem Biergarten ausruhen oder in einem der vielen Infostände umsehen oder einfach die Hessentagsmeile entlang schlendern.  Beeindruckend war der Gottesdienst in der Stadtkirche zum Thema „Feuer und Flamme“.

 

Bis 15.00 Uhr fanden dann alle zurück zum Brunnenplatz am alten Rathaus.

 

Los ging es mit den beiden Dirigentinnen Angela Groh und Andrea Hunkel und dem Einspielstück „Thunderbolt Peak“ von Timothy Johnson. Gute Laune verbreitete dann das nächste Stück “Beyond the sea“. Ein zahlreiches Publikum fand sich ein und freute sich über das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm. Zu dem sonnigen Feiertag passte auch das Stück „Stal Himel“. Jürgen K. Groh moderierte wie immer im flotten Stil. So wurden das Orchester als Vorgruppe der Rodgau Monotones angekündigt. Das war natürlich etwas übertrieben, aber tatsächlich hatten die Monotones abends ihren Kultauftritt. Nach Stücken  unter anderem auch von Amy Winehouse und der Zugabe „Best of Chicago“ beendeten die Musiker beschwingt das Konzert.

 

Um 17.00 Uhr saßen alle wieder zufrieden im Bus auf dem Heimweg. Einige Musiker  beendeten dann den Abend bei einem Abendessen im Lokal „Olympia“ in Nieder-Roden.

Musik im Museumshof

Die im vergangenen Jahr begonnene Kooperation mit dem Arbeitskreis für Heimatkunde ("Heimatverein") geht in die zweite Runde:

Zum ersten Mal am 19. Mai und dann wieder im Mai, Juni, August und September spielen die Orchester des Musikvereins ab 15 Uhr im Museumshof.

 

Der Heimatverein eröffnet seine aufwendige Jahresausstellung mit dem Thema "50 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Nieder-Roden". Zu sehen gibt es dort neben der Ausstellung auch eine 3D-Animation zu den Orten des Gemeindelebens in Nieder-Roden und einen 20-minütigen liebevoll erarbeiteten Zeitzeugenfilm, in dem unter anderem Pfarrer Eckehart Schwanke und Helga Hoffmann, Empfängerin der Bürgermedaille der Stadt Rodgau, zu Wort kommen. Außerdem werden frischer Kaffee und selbst gebackene Kuchen und Torten serviert.

 

Ein Besuch lohnt sich also!

Erstkommunion

Wie jedes Jahr begleiten wir die Kommunionkinder musikalisch auf dem Weg vom Pfarrheim zur St. Matthias Kirche.

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzuspielen.

 

Treffen ist am 28. April und am 05. Mai jeweils um 09:30 Uhr im Proberaum. Kleidung: schwarze Hose, weißes Hemd bzw. Bluse. Je nach Wetter auch mit Uniformjacke/-weste.

Danach gibt es die Möglichkeit, gemeinsam im Maud's zu frühstücken.

Klangfarben spielt für das Hospiz

Am Samstag, dem 30. März 2019, feierten am Wasserturm in Jügesheim rund 150 Menschen den ersten Spatenstich für das Hospiz für den Kreis Offenbach.

 

Musikalisch wurde das Fest vom Orchester Klangfarben begleitet. Klangfarben ist ein Orchester des Musikverein Nieder-Roden, das aus der Fusion der beiden Erwachsenenorchester Vielklang und Furios & Atemlos im November 2018 entstanden ist. Der Auftritt am Wasserturm, bei dem etwa 40 Musiker beteiligt waren, war einer der ersten des neuen Orchesters.

 

Zur Einstimmung wurde das Stück „Stalhimel“ von Alan Ferries gespielt, das herrlich mit dem blauen Himmel und dem schönen Wetter an diesem Tag korrespondierte. Zur Stimmung der Festgemeinde passte dann das zweite Stück, ein Medley von Amy Winehouse, das zu den Lieblingsstücken des Orchesters gehört.

 

An diesem Tag wurden 123.000 Euro für das Hospiz gespendet. Insgesamt wird das Projekt rund 3,6 Millionen Euro kosten, von denen bereits 1,5 Millionen Euro im Stiftungskapital vorhanden sind, wie der Rotary-Präsident verkünden konnte. Bereits seit 2014 setzt sich die Hospiz-Stiftung Rotary Rodgau für das Projekt Hospiz ein – ein Projekt, das im Kreis Offenbach bislang fehlt.

 

Zur Spendenübergabe wurde durch das Orchester Klangfarben das Stück „What a Wonderful World“ intoniert. „Wundervoll“ ist auch, dass schon so viele Spenden zusammengekommen sind. Beim ersten Spatenstich erklang dann die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven.

 

Zum Abschluss wurde der Marsch „Thunderbolt Peak“von Timothy Johnson zum Besten gegeben und die Gäste begaben sich zum Festzelt, wo das Restaurant Wolfschlucht  zu einem Umtrunk mit Häppchen einlud. 

Muttertagskonzert und Orchesterwettbewerb:

Üben für den großen Auftritt

Vom 29.-31.03.19 bereiteten sich die ca. 35 jungen Musiker der Orchester Team Tutti und Jugendorchester des Musikvereins Nieder-Roden auf das alljährliche Jugendkonzert vor.

Dazu wurde in der Jugendherberge Oberreifenberg fleißig am Konzertprogramm gearbeitet. Das Jugendorchester bereitet sich außerdem auf die Teilnahme an einem Wettbewerb vor.

Die Stückauswahl umfasst sowohl sinfonische Originalliteratur, wie auch Arrangements aus dem Pop-Rock-Bereich, wie etwa "21 Guns" und "Viva la Vida". Neben den Proben durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Beim gemeinsamen Spieleabend, dem Orientierungslauf und dem Filmeabend wurden neue Freundschaften geknüpft.

 

Wer sich vom Ergebnis überzeugen möchte, ist herzlich zum Muttertagskonzert am 12.05.19 um 15 Uhr im Bürgerhaus Nieder-Roden eingeladen.

Wer Interesse hat, bei einem der Orchester mitzuspielen, kann gerne in die Probe kommen. Die Orchester proben dienstags von 17:15-18:15 Uhr (Team Tutti) und von 18:30-20 Uhr (Jugendorchester) im Haus der Musik.

20 Jahre Rodgauer Blasmusik

Happy Birthday, liebe Blasmusiker

Nachdem der Verein im letzten Jahr seinen Hundertsten gefeiert hat, ist eines der Geburtstagskinder von 2019 die Rodgauer Blasmusik.

 

Schon seit 1999 widmen sich die Musiker der Pflege der traditionellen Blasmusik – und das mit ungebrochener Begeisterung. Die Musiker treffen sich jedes Jahr genauso oft zum Proben wie zum Auftritt, nämlich jeweils ungefähr zehn Mal. Dabei geben sie neben der traditionellen Musik auch Pop und Schlager zum Besten. Wichtig ist, dass man es kennt. Außerdem wird gesungen, meistens von Egon und Eva Roth, manchmal vom gesamten Orchester und gern auch mal von den Zuhörern. Kein Wunder, dass die Stimmung bei den Musikern und dem Publikum immer gut ist.

 

Hören kann man die Musiker, die im Schnitt übrigens 66 Jahre alt sind, auf den Rodgauer Stadtfesten, bei befreundeten Vereinen, auch mal bei einer Trauerfeier und regelmäßig auch überregional, wenn sie auf Konzertreise fahren.

 

Das Jubiläumsjahr begehen sie dementsprechend sowohl in der Heimat als auch auf Reise: Am 16. Juni werden sie um 15 Uhr beim Heimatverein in Nieder-Roden zu hören sein und am 04. August in Bad Ems im Kurpark. Dorthin reisen die Musiker nämlich in diesem Jahr.

 

Wer noch nicht mitspielt, von dem Konzept aber überzeugt ist, ist bei den Rodgauer Blasmusikern als Zuwachs gern gesehen. Sie freuen sich besonders über Verstärkung im Posaunen- und Tenorhorn-Satz. Ein Flötensatz existiert noch nicht, wird aber vermisst. Alle anderen Instrumentengruppen sind aber ebenso gern gesehen. Bisher kommt das Orchester aus allen Rodgauer Stadtteilen, aber auch aus Babenhausen, Harpertshausen, Sprendlingen, Langen, Heusenstamm und Zellhausen. Es ist also nicht nötig, Rodgauer zu sein, um zur Rodgauer Blasmusik zu gehören!

 

Neben neuen Musikern freuen sich die Organisatoren auch über Sponsoren für T-Shirts, Konzertreisen oder Instrumente. All das wird bisher aus eigener Tasche bezahlt und wäre ohne den großen Einsatz der Musiker gar nicht möglich.

 

Geprobt wird immer am zweiten Sonntag im Monat um 10 Uhr im Proberaum des Musikvereins. Weitere Fragen beantwortet gern Egon Roth (06106 2399535).